Starten Sie ein Reklamationsverfahren für Ihre Sendung

Was passiert, wenn Ihre Sendung beschädigt wurde oder abhanden gekommen ist. In diesem Fall gilt es ein Reklamationsverfahren über unsere Plattform aufzugeben. Wie machen Sie das und was kann reklamiert werden. Hier finden Sie die Antwort:

Umgang mit Transportschäden

Was tun, wenn Ihre Sendung beschädigt wurde oder verloren gegangen ist? In diesem Artikel erfahren Sie mehr über den Prozess der Reklamation. Falls Sie Fragen bezüglich Ihrer Sendung haben, steht Ihnen unsere professionelle Kundenberatung immer gerne zur Verfügung. Der Kundenservice ist per E-Mail oder im Live-Chat erreichbar.

Paket beschädigt, was nun? Folgen Sie diesen Tipps:

Wenn Ihr Paket von UPS zugestellt wurde:

  1. Nehmen Sie das beschädigte Paket unter Vorbehalt an, andernfalls wird es an das UPS-Zentrum in Kaiserslautern zurückgeschickt

  2. Lassen Sie die Schäden direkt beim Fahrer vermerken
  3. Melden Sie den Schaden mit Fotos über Sendify

  4. Ein UPS Fahrer holt das Paket für interne Überprüfungszwecke ab und wenn der Anspruch genehmigt wird, erhalten Sie nach der Klärung eine entsprechende Erstattung von uns

Beim Transport Ihrer Waren durch die Spedition DSV gilt:

  1. Offener Schaden - Gemäß Ziffer 28 ADSp. i.V.m. § 438 HGB müssen offensichtliche Schäden spätestens bei der Ablieferung reklamiert werden

  2. Verdeckter Schaden – binnen 7 Tagen ab Ablieferung. Der Anspruchsteller muss nachweisen, dass der Schaden während des Transportes entstanden ist (nur bei unbeschädigter Verpackung zum Zeitpunkt der Lieferung)

  3. Überschreitung der Lieferfrist muss innerhalb von 21 Tagen nach Ablieferung angezeigt werden

Bei Sendungen mit GLS gilt:

Die Haftung bei GLS Pick&Ship ist generell ausgeschlossen.
Lediglich bei GLS Business Parcel ist eine Haftung gewährleistet.


 

Verlust/Beschädigung:

Zu ersetzen ist der Wert der Ware, die Haftung des Frachtführers ist jedoch auf 8,33 SZR für jedes Kilogramm des Rohgewichts der beschädigten/verlorenen Ware begrenzt- kg x 8,33 x SDR (Art. 23 ADSp / Art. 23 CMR).

Lieferfristüberschreitung (bei FIX-Termin):

  • bei Nationalsendungen – 3 x Fracht

  • bei internationalen Sendungen – 1 x Fracht

Haftungsausschlüsse HGB § 427

Der Frachtführer ist von seiner Haftung befreit, soweit der Verlust, die Beschädigung oder die Überschreitung der Lieferfrist auf eine der folgenden Gefahren zurückzuführen ist:

  1. Ungenügende Verpackung durch den Absender;

  2. Behandeln, Verladen oder Entladen des Gutes durch den Absender oder den Empfänger;

  3. Natürliche Beschaffenheit des Gutes, das besonders leicht zu Schäden, insbesondere durch Bruch, Rost, inneren Verderb, Austrocknen, Auslaufen, normalen Schwund, führt

  4. Ungenügende Kennzeichnung der Frachtstücke durch den Absender

Wie hoch ist mein Ersatzanspruch?

Sollten Sie keine zusätzliche Versicherung für Ihre Sendung abgeschlossen haben, dann beträgt die Haftung bei Verlust oder Beschädigung einer Sendung 8,33 SZR* für jedes Kilogramm (Im Fall von UPS auf max. 510 EUR pro Sendung beschränkt). Dies gilt jedoch nur insoweit, als die Sendung in Deutschland an den Versanddienstleister übergeben wurde (d.h. für alle Sendungen innerhalb Deutschlands und Export-Sendungen). Bei Import-Sendungen sind die Beförderungsbedingungen (und damit auch die Haftungsbedingungen) des im Versandland ansässigen Versanddienstleisters maßgeblich.

Die Abkürzung SZR bedeutet Sonderziehungsrecht - sie ist eine Recheneinheit des Internationalen Währungsfonds. Den aktuellen SZR-Kurs finden Sie hier.

Beispiel Berechnung:

Sie haben eine Sendung mit 100 kg verschickt, die vollkommen zerstört wurde. Der Wechselkurs wird mit 1,20 EUR angenommen, also 1 SZR = 1,20 EUR, d. h. der maximale Ersatzanspruch berechnet sich wie folgt:

[Kilogramm] * 8,33 * [Aktueller Wechselkurs] = Höhe der max. Entschädigung

100 (kg) * 8,33 (SZR) * 1,20 (EUR) = 999,60 EUR

Wurde diese Sendung mit UPS verschickt, dann ist der Ersatzanspruch für diese Sendung auf 510 EUR beschränkt, d. h. es können maximal nur 510 EUR (und nicht 999,60 EUR) geltend gemacht werden.

Unterlagen, die Sie in im Reklamationsfall brauchen:

  • Ablieferquittung mit Abschreibung Schadensforderung

  • Warenwertnachweis

  • Schadensbilder

  • Nachweise für die Schadensminderung; Entsorgungsnachweis (falls Totalschaden)

  • Schadensgewicht

Starten Sie ein Reklamationsverfahren für Ihre Sendung

Wenn Sie Ihre Waren mit Sendify versenden, gelten die Transportbedingungen des Versanddienstleisters.

Wurden Ihre Waren während des Transports beschädigt oder sind sie verloren gegangen, dann sollten Sie ein Reklamationsverfahren einleiten. Gehen Sie daher zu Ihrer Sendungsliste auf https://web.sendify.de/orders und suchen Sie die betroffene Sendung heraus. Klicken Sie danach auf "Optionen" und wählen Sie "Reklamieren" aus (siehe Bild).

 

Füllen Sie dann bitte das Formular aus, damit wir Ihren Fall problemlos mit dem Versanddienstleister weiterverfolgen und die Bearbeitung so einfach wie möglich gestalten können:

Wie läuft ein Reklamationsverfahren ab?

  1. Füllen Sie das oben erwähnte Formular aus und fügen Sie alle notwendigen Informationen, Bilder sowie Dokumente bei

  2. Nachdem Sie uns alle nötigen Informationen mitgeteilt haben, leiten wir diese an den Versanddienstleister weiter

  3. Wenn Sie einen Versand, der von UPS ausgeführt wurde, reklamieren möchten, dann werden die beschädigten Waren in der Regel zur Inspektion abgeholt. Erst nach erfolgter Inspektion entscheidet UPS, ob die Einleitung eines Reklamationsverfahrens gerechtfertigt ist. Bei den anderen Versanddienstleistern reicht es in der Regel aus, wenn Sie Fotos Ihrer beschädigten Waren anhängen

  4. Der Versanddienstleister bearbeitet den Fall. Dies kann einige Wochen in Anspruch nehmen.

  5. Der Versanddienstleister entscheidet über / erstattet Ihren Ersatzanspruch.

Bitte bezahlen Sie Ihre Rechnung von uns immer zur angegebenen Fälligkeit. Sollten sich Änderungen in der Rechnung ergeben, erhalten Sie von uns eine nachträgliche Korrektur der Rechnung, sowie eine Erstattung.